Alexander zu Schaumburg-Lippe, vollständiger Name:
Ernst-August Alexander Christian Viktor Hubert Prinz zu Schaumburg-Lippe (*
25. Dezember 1958 in
Düsseldorf) ist seit 2003 Oberhaupt des
Hauses Schaumburg-Lippe.
Sein bürgerlicher Name ist "Prinz zu Schaumburg-Lippe", jedoch führt er seit dem Tode seines Vaters
Philipp-Ernst in dessen Nachfolge den Namen "Alexander
Fürst zu Schaumburg-Lippe" und ist unter diesem in der Öffentlichkeit bekannt.
Er ist der zweite Sohn von
Philipp-Ernst Prinz zu Schaumburg-Lippe (1928–2003) und dessen Ehefrau Eva-Benita Freiin von Tiele-Winckler (* 1927). Alexander zu Schaumburg-Lippe studierte
Publizistik,
Politikwissenschaft,
Musikwissenschaft und
Jura an der
Universität München. Da sein älterer Bruder Georg-Wilhelm 1983 bei einem Motorradunfall tödlich verunglückt war, rückte er nach dem Tod seines Vaters 2003 an die Spitze des Adelshauses auf. Schon 1993 wurde er Generalbevollmächtigter der
Fürstlichen Hofkammer Bückeburg, der privaten Vermögensverwaltung der Familie Schaumburg-Lippe.
Aus seiner Ehe mit Marie-Louise
„Lilly“ Prinzessin zu
Sayn-Wittgenstein-Berleburg hat Alexander zu Schaumburg-Lippe einen Sohn, Heinrich Donatus (*
1994). Die 1993 geschlossene Ehe wurde 2002 geschieden. Von 2001 an war er mit
Jette Joop liiert, diese trennte sich 2004 von ihm. Seit 2007 ist Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe in zweiter Ehe mit der
Rechtsanwältin Dr. Nadja Anna Zsoeks (*
1975) verheiratet. Mit ihr hat er eine Tochter, Felipa (* 1. Dezember 2008).
Alexander zu Schaumburg-Lippe ist bundesunmittelbares Mitglied der
FDP. Als Schirmherr oder in anderer Funktion ist er für mehrere deutsche und deutsch-israelische gemeinnützige Organisationen tätig, darunter für die
Hamelner “Aktion Kinder in Not”, für “Interhelp - Deutsche Gesellschaft für Internationale Hilfe”, für den
Mishan Förderverein Deutschland, für den Deutschen Freundeskreis
Hadassah, für die Internationale Musikakademie für Solisten (IMAS) und andere. Seit 2004 ist er Vorsitzender des Kulturvereins
Bückeburg.
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