Die
Operation Neptune war ein Teil der unter dem Decknamen
Operation Overlord durchgeführten Landung der Alliierten in der Normandie im
Zweiten Weltkrieg. Neptune war hierbei der Sturmangriff auf die deutschen Befestigungen in der
Normandie und die Etablierung eines
Brückenkopfes. Die Operation Neptune begann mit den ersten größeren Übungsmanövern im Januar 1944 und gipfelte in der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, dem
D-Day. Das Ende der Operation kann auf den 30. Juni 1944 datiert werden. Die übergeordnete Operation Overlord endete erst am 19. August 1944, als die alliierten Streitkräfte den Fluss
Seine in Frankreich überquert hatten. Die Operation Neptune war die bislang umfangreichste bekannte Landeoperation der Weltgeschichte.
Neben dem Missionsziel, in der von den Deutschen besetzten Normandie Fuß zu fassen, sollte die Operation Neptune unter anderem auch dazu dienen, die Landungsboote vor gegnerischen Angriffen aus der Luft und von See her zu schützen. Außerdem sollte durch die Operation sichergestellt werden, dass kein gegnerisches Schiff im
Kanal von der bevorstehenden Invasion erfuhr. Des Weiteren sollte die Landung aktiv durch den Beschuss des
Atlantikwalls im Bereich der Landungszonen mit schwerer Schiffsartillerie unterstützt werden. Nach der geglückten Landung wurde unter diesem Namen die Versorgung der Brückenköpfe mit Nachschub organisiert.
Die Operation wurde in viele weitere kleine Operationen aufgeteilt, um die deutsche
Abwehr zu verwirren. Aus dem gleichen Grund wurden auch viele Phantomverbände aufgestellt, die nie wirklich existiert haben. Einen Überblick über die ausgeführten Teiloperationen (ohne Übungsoperationen) gibt die Tabelle bei
Übersicht über die Operationen.
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