Die
Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) betreibt den Nahverkehr in Stadt und Kreis Aachen. Trotz ihres Namens ist sie heute ein reines
Bus-Unternehmen. Sie befördert jährlich ca. 60 Mio. Fahrgäste auf 62 Linien in einem Gebiet von 520 km². Die Länge des Liniennetzes beträgt 1127,5 km. Das ASEAG-Netz ist in den
Aachener Verkehrsverbund (AVV) integriert.
Der ASEAG wurde seitens der Stadt ein Einsparungsziel vorgegeben, weshalb man in den vergangenen Jahren kontinuierlich das Linienangebot gestrafft und es stärker dem Bedarf angepasst hat.
Zum 1. Juli 2006 hat die ASEAG, wie viele Verkehrsbetriebe vor ihr auch, den kontrollierten Einstieg im Stadtgebiet Aachen eingeführt (zuvor schrittweise im Kreis Aachen). Die Fahrgäste müssen an der vorderen Tür einsteigen und dem Fahrer ihren gültigen Fahrausweis vorzeigen oder ein Ticket erwerben. An den hinteren Türen ist nur noch das Aussteigen gestattet. Die ASEAG erhofft sich durch diese Maßnahme eine Senkung der
Schwarzfahrerquote. Mit Einführung des City-XL-Tarifs zum 1. Oktober 2009 wurde die Regelung im Gültigkeitsbereich des Tarifs wieder aufgehoben. Im restlichen Stadtgebiet sowie der Städteregion besteht sie weiterhin.
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